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Bobteam Hungerbühler Saison Highlights
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Das Bobteam Hungerbühler feiert seinen ersten Sieg an der Coppa Engiadina in
Igls
- Einsatz an der Weltmeisterschaft in St. Moritz als Spurbob
- Podestplatz in der Saison Gesamtwertung des Bobclub St. Moritz
Die vergangene Saison war
gespickt mit einigen Höhepunkten.
Trainingsweekend am
Königssee (Deutschland)
Bereits Mitte Oktober 2006 reiste ich mit
meinem Cousin André Hungerbühler an den schönen Königssee bei Berchtesgaden, um
möglichst früh das Eis-Feeling zurück zu gewinnen. So konnten wir uns optimal
auf die Rennen vorbereiten. Für André war es eine Premiere in einem Zweier Bob.
Er machte seinen Job als Bremser sehr gut. Ich möchte ihm für seinen Einsatz
recht herzlich Danken. Leider konnten wir am Sonntag keine Fahrten mehr
bestreiten, da ich zu grosse Schmerzen in meiner linken Schulter spürte. Wir
hätten gerne noch einige Fahrten auf der anspruchsvollen Bobbahn gemacht, aber
die ernsthafte Verletzung an der Schulter hinderte uns daran. Nach der
Untersuchung in der Schulthess Klinik in Zürich, musste ich ein kurzes,
reduziertes Training in Kauf nehmen.
Trainingslager in Igls
mit dem Bobclub St. Moritz und Bobteam Martin Annen und erster Sieg des Bobteam
von Markus Hungerbühler
Mit dem Bobclub St. Moritz absolvierten
wir Ende November das traditionelle Trainingslager auf dem Olympia Bobrun von
Igls (Innsbruck). Mit von der Partie war auch das Bobteam von Martin Annen.
(Olympia Medaillen Gewinner von Turin). Für uns war es wichtig, möglichst viel
von diesem Weltklasse Piloten zu profitieren. Nur so kommen wir weiter und
können unsere Ziele verwirklichen.
Mit Simon Landolt, einem neuen, jungen
Bremser im Bobteam Hungerbühler, trainierte ich die ersten Tage im Eiskanal. Es
waren für Simon die ersten Fahrten in einem Zweier Bob. Die Freude an dieser
Sportart machte sich bei Simon schnell bemerkbar. Er war mit Leib und Seele
dabei! Auch die Startzeiten wurden von Tag zu Tag verbessert. Bereits da spürte
ich, dass sich unser Neuzugang auszahlen wird.
Das Rennen am Donnerstag bestritt ich
dann mit meinem langjährigen und bewährten Bremser Matthias Oberli. Matthias
kennt diese Bahn sehr gut, wurde er doch bereits mit dem Bobteam von Rico Amann
an der Tiroler Meisterschaft Erster.
Eröffnet wurde das Rennen durch den
Spurbob von Martin Annen. Wir durften mit der Startnummer Zwei ins Rennen
eingreifen. Der Start war stark und die Fahrt sehr schnell. Nach dem ersten Lauf
belegten wir im Zwischenklassement den zweiten Rang, 0.051 Sekunden hinter dem
Team von Nicolas Albrecht. Im Zweiten Lauf hiess die Devise, Alles oder Nichts.
Die Rechung ging auf.
Das Bobteam Hungerbühler durfte seinen
ersten Sieg feiern
Ich möchte Simon und Matthias recht herzlich
für den vorbildlichen Einsatz während dieser Woche danken. So kann sich das Team
zu Höchstleistungen steigern.
Schweizermeisterschaft
in St. Moritz
Mit grossen Zielen und viel Selbstvertrauen,
starteten wir unser Abenteuer, die Schweizer-Meisterschaftswoche.Bereits nach
den ersten Fahrten spürte ich, dass ich mich in der Bahn aus gesundheitlich
Gründen noch nicht wohl fühlte. (Kopfschmerzen die schon seit längerer Zeit
vorhanden sind und mich bei meiner Aktivität beeinträchtigen.) Trotzdem
versuchte ich das Beste aus dieser Situation zu machen. Wir wollten unbedingt
diese wichtige Meisterschaft bestreiten und unser Ziel, A’ klassig zu bleiben,
erfüllen. Im Rennen setzte ich dann Roger Kernbach als erfahrener und schneller
Anschieber ein. Roger ist nun die zweite Saison in meinem Team und natürlich
eine grosse und wichtige Stütze für uns. Zusätzlich spekulierte ich dann im
Rennen mit einem neuen Satz Kufen, den ich von einem anderen Team fürs Rennen
ausleihen durfte. Leider konnte ich diese Eisen im Training nie einsetzen und
testen. Wir gingen also voll auf Risiko. Und unser Risiko zahlte sich leider
nicht aus. Ich hatte während der ganzen Fahrt meinen Schlitten nie richtig unter
Kontrolle. Diese Kufen waren viel zu lebendig. Im Schlussklassement belegten wir
den 17. Rang, statt wie angestrebt unter den ersten 15 zu landen! Es war ein
Fehlentscheid diese Kufen zu verwenden. Ich habe daraus gelernt.
Bei meinem ganzen Team möchte ich mich für
die grossartige Hilfe und Unterstützung an diesem Rennen und in der
Vorbereitungszeit bedanken.
Für die weiteren Rennen hiess es jetzt:
Kopfhoch und weiter Vollgas.

Weltmeisterschaft in St. Moritz
Ein grosses Ziel erreichten wir, als wir von
unserer Nomination erfuhren! Denn wir wurden an der Weltmeisterschaft in St.
Moritz bei den Herren und Damen Zweier Bob als Spurfahrer eingesetzt! Das ist
nicht selbstverständlich, ist doch die Interessenten Liste sehr gross.
Mit Remo Wüthrich (ehem. Bob Pilot und
Junioren Schweizermeister) an der Bremse, fuhr ich zwei Wochen als Vorfahrer bei
den Trainings und Rennen. Wir konnten vom Know How der Profis Einiges
profitieren. Die Stimmung an und neben der Bahn war einfach sensationell und wir
waren mitten drin.
Ich möchte Jos Mattli (FIBT Jury Mitglied)
für sein Vertrauen recht herzlich danken.
Cup Rennen auf dem
Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina
Im weiteren Verlauf der Saison waren wir
noch an diversen Cup Rennen in St. Moritz im Einsatz. Die Leistungen waren sehr
konstant und zufrieden stellend. Philipp Marti unser neuer Bremser, Matthias
Oberli und Simon Landolt starteten praktisch identisch! So war es für mich kein
Problem Bremser Nominations-Entscheide zu fällen.
Hier die Saison Resultate:
Coppa Engiadina 2006
Rang 1 Markus
/ Matthias
Olympia – Bobrun – Collection Cup
Rang 7 Markus / Matthias
Schweizermeisterschaft Kat. A Rang
17 Markus / Roger
Tulux
Cup Rang 4 Markus / Simon
Faude & Huguenin – Trophy Rang
4 Markus / Simon
Bündnermeisterschaft Rang 5 Markus /Philipp
Bettermann
Trophy Rang 5 Markus / Matthias
B-Schweizermeisterschaft Rang 3 Markus / Matthias
BC- Celerina – Trophy
Rang 8 Markus / Philipp
BC Zentralschweiz –
Trophy Rang 5 Markus / Simon
Woma
Race Rang 5 Markus / Simon
Clubmeisterschaft Rang 3 div. Bremser
Werner Camichel
Memorial Rang 4 div. Bremser
Zum Schluss möchte ich mich bei meinem
ganzen Team, für den professionellen Einsatz an und neben der Bahn recht
herzlich bedanken. Die Zusammenarbeit mit diesem Team macht mir richtig Spass.
Ich hoffe, dass mein Team in dieser Zusammensetzung noch einige Erfolge feiern
kann.
Im Weiteren möchte ich mich bei unseren
Sponsoren, Gönnern und Fans für ihre jahrelange, finanzielle und moralische
Unterstützung bedanken. Ohne Euch wäre es nicht möglich, unseren Sport auf
diesem Niveau zu betreiben.
Mit sportlichen Grüssen
Der Pilot
Markus
Hungerbühler
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