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Team an Weltcup vom kommenden Wochenende in St. Moritz. Das Bobteam Hungerbühler, genauer genommen Pilot Markus Hungerbühler und Bremser Fabian Rhyner sind als Spurbob an den Weltcuprennen zwischen dem 11. und 17.Januar in St.Moritz tätig. Dem Team wurde wieder grosses Vertrauen geschenkt und als Team angefragt, ob Sie am diesjährigen Weltcup, als Spurbob agieren wollen. Link -> Fotos Weltcup In diesem Jahr sollte aber noch eine grössere Aufgabe auf Pilot Markus Hungerbühler warten. Das Fernsehen wollte Ihren Zuschauern eine spektakuläre Fahrt aus Sicht des Piloten vorführen. Um die interessanten Bilder einfangen zu können wurden zwei Kameras an Hungerbühlers Bob installiert. Die einte sollte den Piloten und sein Sichtfeld filmen und die zweite die Bahn. Es war eine geniale Herausforderung für den Piloten und das Team mit dem zusätzlichen Material eine Fahrt nach Celerina zu unternehmen Hungi's Spurfahrt am Weltcup 2010Auch Ende Januar an der Junioren Weltmeisterschaft wird Hungerbühler als Spurbob im Einsatz stehen. Anschliessend ein Bericht vom neuen Teammitglied Fabian Rhyner, der über seine Erlebnisse am Weltcup berichtet...... "Der Bob Weltcup zu Gast in St. Moritz Von 11. bis 17. Januar 2010, gastierte die Winter- Formeleins in St. Moritz. Eine ganze Woche stand Spitzensport vom feinsten an. Und wir, das Bobteam Hungerbühler, waren mittendrin. Markus hatte eine anspruchsvolle Woche vor sich. Diese Woche hat für jeden etwas spezielles. Die ganze Weltspitze an Bobteams, diverse Fernsehsender, der grosse Rummel und natürlich der Mythos St. Moritz. Er als Fahrer steht immer im Mittelpunkt des Geschehens. Ich als Bremser, kann das ganze etwas distanzierter betrachten und geniessen. Mittwoch 13.Januar 2010 Nachdem Arbeiten stand das grosse Packen noch an, bevor es mit dem Auto Richtung Engadin los ging. Nach einer ca. 2 ½ stündigen Fahrt kam ich in Pontresina an. Da steht unser diesjähriges Winterdomizil. Es ist eine kleine, heimelige Mietwohnung. Nach kurzer Begrüssung durch Markus, ging es müde aber schon ein bisschen nervös in den engen Schlafsack. Donnerstag 14.Januar 2010 Nach einer kurzen Nacht startete unser Tag bereits um 05:30 Uhr. Kurze Körperpflege, packen, etwas essen und den Schlitten laden. Dies alles in 30 min. Schon waren wir unterwegs zum Bobstart. Den als Spurbob, muss man als erstes am Start stehen. Bereits um 07:00 Uhr geht das organisierte Chaos los. Bob um Bob wird vom Auftransport an den Start gefahren. Der Platz im Startbereich ist begrenzt und so hat jede Nation ihren Platz zugeordnet. Um Punkt 08:10 Uhr wurde der erste Spurbob die Bahn hinuntergelassen. Wir waren Nummer drei und nach geglücktem Startkommando, brausten wir mit über 130 Km/h dem Ziel rasant entgegen. Unten angekommen geht es rasant mit dem Auftransport wieder zum Start für den zweiten Lauf. In der kurzen Pause, konnte ich das muntere Treiben des ZDF ein wenig bestaunen. Es ist enorm was für ein Aufwand betrieben wird. Kameras an allen wichtigen Stellen, Kilometerlange Kabelstränge und sonstiges Material. Schon hiess es wieder Team Hungerbühler an den Start. Nach ca. 1.09 min. standen wir wieder im Zielbereich und konnten unsere Leistung ein wenig überschlagen. Wir waren zufrieden und konnten nun mit einem guten Gewiesen ein feines Mittagessen geniessen. Am Nachmittag stand noch Kufenschleifen auf dem Tagesprogramm. Wir wollten für den Renntag am Samstag gut gerüstet sein. Freitag 15.Januar 2010 Ausspanne stand auf dem Programm. Es fand kein Training statt und so genossen wir diesen schönen Wintertag mit vollen Zügen. Samstag 16.Januar 2010 Sonnenschein, kalte Luftmassen und eine gutgelaunte Zuschauerschar standen bereit für einen perfekten Renntag. Es war imposant, mitten in den Rennläufer zustehen und die verschiedenen Startrituale zu beobachten. Jeder macht sich auf eine andere Art heiss für den Start. Zuerst waren die Männer an der Reihe. Markus und ich konnte eine Fahrt bei den Herren absolvieren. Am Nachmittag standen die Frauen am Startbalken. Dank Hungi`s Behaglichkeit konnten wir im ersten und im zweiten Lauf als Spurbob agieren. Die Frauen stehen den Männern in nichts nah. Das Niveau ist enorm hoch. Es ist auch kein Wunder, sehen doch die einten Bremserinnen aus wie Amazonen. Es war ein aufregendes Wochenende, mit vielen neuen Eindrücke und spannenden Begegnungen. Ich glaube wir dürfen uns auf eine spannende Olympia freuen und ich drucke den Schweizern fest die Daumen. In diesem Sinne „Hopp Schwiiz“. Ich möchte Markus danken für seinen Willen, den grossen Aufwand und für seine Art uns diesen Sport zu ermöglichen. Mit sportlichem Gruss |
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